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Texte

root @ 16.12.2007

Vögel

0mark @ 31.10.1999
Ich sehe die Gesichter der Zombies mit Krawatte,
Sie Leben ohne Leben, sind Tot ohne zu sterben.
Wie Golems, die Worte in ihrem Kopf, die Regeln von oben.
Rädchen die zu kreuze kriechen und glauben aufrecht zu stehen.

Ich laufe schneller, will ihnen nur entkommen,
will nicht sein wie sie, niemals Dienen, keinen Herren haben!
Will nicht Singen von Freiheit, gefangen in meiner Tristesse,
Will fliegen, fliegen zu den Sternen meiner Fantasie!

Am Horizont sind Sie zu sehen, Sie fliegen so frei wie der Wind,
so ungebändigt wie die Erde, die Sonne, das Leben!
Die Vögel der Fantasie, So viele suchen sie zu fangen,
Doch wer sie sehen will muss selber fliegen lernen!

Graues Haus

0mark @ 31.12.1997
Das Jahr ist jung und totes weiß seit kurzem erst verflossen
Neues Leben, frisch und grün sprießt wohin man sieht.
Vergessen ist der kalte Tod, und lange Nacht vorüber
Auf grünen Hügeln und im dunklen Wald
Das Leben fordert nun was ihm gebührt
Im Tiefen Wald, auf grünem Hang,
Die Luft ist mild und alles Lebt.
Graues Haus von Stahl und Stein,
durchforstet ist der Wald seit langem schon
Kein Zauber mehr im alten Wald,
kein Leben mehr aus Menschenhand.
Tote Stadt und grauer Tag
Ein Tag? Ein Jahr? Ein ganzes Leben?
Arbeit, graues Land, Stein auf Stein!
Wo ist der Wald? Wo ist die See? Wo ist die Ferne?
Alles längst erkundet,
tiefer Wald seit hundert Jahren schon in Förster Hand,
Tausend Karten von der Ferne.
Niemand fragt, nur grau in grau.
Ein Zuchthaus ohne Gitter.
Der letzte Drachen, seit tausend Jahren Tod.
Graues Haus, kein Traum in seinen Mauern.
Grauer Mensch, kein Traum in seinem Kopf.
Arbeit, Geld, Macht. Und wofür?
Kein Gedanke an das Einhorn.
Teure Technik, blauer Stahl.
Grüner Wald in frohem Wort.
Drache fliegt in Kindes Kopf.
Bunte Banner, Frohe Feste.
Kein graues Haus steht ewig,
Rost noch jeden Stahl zerfraß.
Des Einhorns Sinn in vieler Bücher Wort,
noch lebt sie fort die Phantasie.
Zauber lebt in Jungem Geist,
kein Zuchthaus ohne Tür,
kein Winter ohne Frühling.

Das Klavier

0mark @ 31.12.1994
Der Arzt und die Köchin, die ihr Klavier unbedingt mit auf den Fliegenden Teppich nehmen wollten, Ignorierten alle Gegenargumente des Stewards. Erst als der Direktor des AKWs nervös auf seine Uhr schaute und seinen Koffer nahm, um die Beiden zu verdreschen gaben sie nach. Die Lehrerin lachte voller Schadenfreude, doch der ängstliche Landwirt fürchtete das in dem Koffer eine Bombe sei, und sprach ein schnelles Stoßgebet zur Gurke. Dann kam auch der Flugkapitän aus der Ausnüchterungszelle.
Bevor sie starteten sprach er nochmal zu seinen Fluggästen: "Verehrte Gäste der Carpet-Airways, der nun vor uns liegende interrealistische Flug wird etwa 4 Stunden dauern. Obwohl wir den sehr sparsamen Schaman-6-Drive verwenden, müssen wir in der achten Dimension von Beta-7 zwischenlanden, um neue Bionukleare Energie zu tanken. Dort haben sie auch einen zwischenaufenthalt von etwa 22,4326 Minuten. Was war noch? Ach ja, der Direktor möge doch bitte seine Zeitbombe wieder aus der Tasche nehmen und der Stewardes geben. Nun, dann schönen Flug noch."
Es gab einen leichten Ruck als der Schman-6-Drive 320 Militaum/Sekunde durch die aus Magicium bestehende Antriebsrunde "abdavür" jagte, und der Teppich mit 8 Myth durch die Dimensionen fetzte.
Nachdem die Stewardes die Bombe des Direktor kurz vor der Detonation in den Interrelistischen Raum geworfen hatte, riet sie den Passagieren, der Bombe hinterher zu blicken. Alle waren begeistert von den 2 Raum-Zeit Strudeln die entstanden als die Bombe detonierte
und das Raum-Zeit Gefüge zerfetzte und zwei ganze Galaxien aus dem Gefüge des Seins gerissen wurden und ohne jede Spur verschwanden.
Nur der Guru von Alpha-C sah nicht zu, denn er saß bleich in einer Ecke, in den Händen eine Kotztüte und verfluchte seine Realitätskrankheit. Doch schon wenig später wurden die Passagiere aufgefordert sich zu setzen, denn das Orakel von Meteosat hatte Realitätsstürme und Zeitlöcher
in den Koordinaten des Teppichs vorausgesagt, und der Bordwettermagier war mal wieder viel zu High um irgendetwas zu unternehmen zu können.
Etwa zwei Stunden später erreichte der Teppich Planmäßig die achte Dimension von Beta-7. Dort stieg noch unerwarteter Besuch hinzu: Der Professor für Neid, Grün und so weiter, der zu Studienzwecken neidisch auf seinen Füller war, und allen Passagieren auf die Nerven ging,
da er ständig auf seinen Füller einschrie, und sein vor Neid grünes Gesicht war auch kein schöner Anblick.
Nur eine Stunde nach dem Start, stellte sich zum schrecken aller heraus, das der Füller nicht nur den Professor grün vor Neid werden lies, sondern auch ein Teppichentführer war! Den Konverter im Anschlag drohte er dem Flugkapitän, das er, wenn er nicht sofort nach Alpha Proxima gebracht würde, alle Passagiere mit Exunhopflüssigkeit bespritzen würde. Doch die Flugsicherheit hatte
soetwas bereits befürchtet, und kaum hatte der Füller seine Drohung ausgesprochen, als auch schon einer der bei der Fluggesellschaft angestellten Secjuritygard Dämonen dem Füller eine Schreibsperre anlegte, und ihn in ein Arrest-Etui legte.
"Uff," sagte der Flugkapitän daraufhin, "und alles nur weil ihm der Grundlos neidische Professor auf die Nerven ging!" Nur wenig später erreichte der Teppich die Zielrealität und
mußte 276 Jahre in einer Warteumlaufbahn verbringen.


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