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Texte

root @ 16.12.2007

Wahrheit

0mark @ 25.09.2008
Die Wahrheit ist als solche,
nicht mehr als schattenhafter Spuk.

Kein Körnchen wirst du finden,
und wenn du noch so lange suchst.

Denn diese Wahrheit ist kein Ding,
kein Stoff den du zu fassen kriegen kannst.

Denn Wahrheit ist als solche,
nur in einem Geist zu finden.

Und was ist eines Geistes Kind,
denn mehr als schattenhafter Spuk?

Morgen Grauen

0mark @ 12.06.2008
Des Nächtens ewiglich die Dunkelheit der Herscher ist, der Mond als gleich der gülden strahlend Sonne silbrig glitzernder Gevatter. Allseits dräuend düstre Schatten: des Mondes fahlen Lichtes Kinder unter glitzernd schimmrigen Gestirn'.
Fern des Tages wacher Welt - locken Lichter, schrecken Schatten - hockt das Grauen in den Ecken, flüchtig flitzend und auch wabernd, ist es Licht und Schatten oder dunkel böse schleichendes Gewese?
Doch was auch heimlich huschen mag, durch der Nächte düstre Stund, vergeht es und verweht, wie Rauch im Wind, in des Morgens früher Kund'.

Nachtgesprech der kleinen Herren von den Glimmerhöhen.

Aus den tiefen aller Höllen

0mark @ 29.09.2007
kam seine Urgestalt des Hasses, in rasender Boshaftigkeit voll Zorn und Hasserfüllt mit Urgewalt, rasend, polternd, tobend, die wabernd triefende Gestalt des Vielgenannten, ein pulsierend ungeformtes Schleimgewölle: der letzte der verlorenen, der Herr der kleinen Übel, er der er ist der erste, der einzig, der wahre, das Herz und Hirn des Bösen, der Meister der Verdammten der Verdammnis, in wirrend hetzend schneller Hatz zu Tage eilend hinter sich das Chaos, vor sich nur sein Ziel.

Hütet euch ihr sterblich Volk auf eurer dünnen Kruste über aller Höllen Tiefe die ihr Erde nennt, denn ER ist hier, in euer aller Seelen tiefe liegt in roter Zornesglut verborgen, nur wartend in aller Ruhe eilig hetzend, jagend auf den Tag der aller Tage Ende ist, der Vielgenannte in abertiefen Hass gehüllt.

Aus dem Buch der Gnord, Tribus der Leibhaftigen.

Der Kritiker

0mark @ 01.01.2004
Ich bin ein armer Wicht, das weiß ich wohl.
Doch sagen, würd' ich's nie.
Ist mein Geheimniss, das du's weist!
Kann nicht dichten, kann nicht texten.
Und malen, das ganz sicher nicht.
'Ne Geige kenn' ich wohl, doch spielen kann ich nicht.
Schreiben, kann ich gut. Mit spitzer Zunge, wortgewant!
Doch für nen Plot, da fehlt mir was.
Bin ein Kritiker, weiß was gut ist und was nicht.
Kann selber nichts, doch weiß es besser, allemal!
Was Schund ist und was Kunst - mein Wort,ist was trennt!
Doch selber kann ich nichts.

Die Angst

0mark @ 08.01.2003
(Zu einem simplen 4/4 Takt, wie in "I'am Lord" bzw.
wie in "I'am a Troll")

Ich bin Hier, Ich bin dort, Bin die Nacht und die Angst.
Bin die Furcht, kleines Kind, und der Herr jeder Nacht!
Siehst du mich, In der Nacht, bist du mein für die Nacht!
Jeden Tag, Jede Nacht such ich dich!

Bist gemein, böser Mann, Herr der Nacht hältst du Wacht.
Bist du hier, fürcht ich mich, bin ich doch noch so klein.
Fürcht ich mich, in der Nacht, hört ich dich unterm Bett
Jeden Tag, Jede Nacht suchst du mich!

Sei gewarnt, böser Geist, seh ich dich kenn ich dich!
Bin dein Feind, bin dein Tod, zieh dich fort hinterm Bett!
Siehst du mich, strahlend hell, ist dein Reich nun zuend.
Jeden Tag, Jede Nacht jag ich dich!

Das kviulch des Patalach

0mark @ 02.01.2003
Es war schon immer so: die Cuuliach, Herren der alten
und Wächter des Joord, stehen über dem Gesetz des
Kadroom. Und doch ist es doch so, das eben das Joord
uns Alljährlich die Gesetze des Kadroom übergibt. Nein,
nein, ich zweifele nicht am Weg des Moodrahm, der Weg
ist die Tür.

Und doch bleiben da Zweifel wenn das Ritual von Groomd
an jenem kalten Morgen des Paliach im Mukrumber von den
grauen Priestern der Flukxel vollführt wird. So sehen
wir zwar die tiefe Wahrheit in den Zeilen von Cruoch
dem weisen, nicht aber in den Befehlen des seinen. Und
wir Fragen uns, ist in den Worten Tuhrwals des Jüngeren
nicht auch jene Wahrheit?

So fragen wir denn in den kalten, einsamen tuorks des
Kwialach den Patalch nach Rat, hoffen auf Weisheit in
seinen Worten und dem Sucurumbar. Doch Erleuchtung in
den tiefen des Twialch, das nur er uns geben darf,
finden nur die wenigen die den Salch vor dem Morgen des
Ooglaa fanden.

So bleibt uns nichts weiter, G'hadrach, dem Drachen
Priester vom heißen Juktara See unsere Demut zu zeigen,
in der Hoffnung das seine kijalata auch unsere Froon
vor dem dunklem, bösem Atem aus den tiefen des Krood zu
schützen vermag.

Und sollten nicht wir alle bedenken das Pa'aharliach
uns alle liebt?

Aus der Predigt des groomigen Hjulka am Vorabend der
tjeligen Götter des Hutu.

Am Tag als der Drachen starb

0mark @ 31.07.2002
Er war ein Held, groß und schön; edel und gut. Sein langes, goldenes Haar schimmerte in der Sonne, und wie Diamanten funkelte seine Rüstung. Seine Hand war stark, und scharf sein Schwert. Sein Schild war ehern, und wie aus Felsgestein gehauen trotzte er noch jedem Sturm. Kriege hatte er gewonnen, und Heldentaten begangen wohin sein Weg ihn auch führte. Im ganzen Land, und weit darüber hinaus sang man von seinen Taten in den Gasthäusern und an den Tafeln der Könige. Den Schwachen reichte er noch immer seinen starken Arm, und Ritterlich schlug er einen jeden seiner Kämpfe. Selbst Könige sprachen zu ihren Söhnen: "Sehet! Dies ist ein wahrer Held! Werde auch du so wie er!"

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Was

0mark @ 01.08.2000
Rauchwolken ziehen über die Stadt, Blutrot vom Feuer und der Untergehenden Sonne. Es sieht wunderschön aus, Wild und Lebendig.

Um so furchtbarer ist die Botschaft des Todes die Sie bedeuten.

Schon oft habe ich Wolken wie diese gesehen, in Büchern, im Fernsehen, auf den Titelseiten der Zeitungen.

Wolken die den Regen des Todes bringen, Wolken die das Licht der Zivilisation zu verdecken vermögen.

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Eitelkeit

0mark @ 01.04.2000
Dunkle Schatten ziehen
an Wand und Verstand
Verlorene Welt
Voll Licht
Vergessen das Licht

Scharfe Schründe
an Wand und Gesicht
Verlorene Welt
Ruinen zeugen
von deiner Herrlichkeit

Ewiges Schweigen
Im Land der Menschen
Verlorene Welt
Wir sterben,
sterben den Tod der Eitelkeit

Grausige Schatten
nicht Menschlich
Verlorene Welt
doch von Menschen Geschaffen
Zeugnis ihrer Eitelkeit

Wahnsinn

0mark @ 01.01.2000
Ein Schatten zieht über den Himmel, verdunkelt die Wolken. Für einen
Moment stockt mein Blut, dann, "nur ein Adler" denke ich.

Schrecken der kleinen Tiere, stolzer Herr der Winde ich grüße dich!
Leise folge ich meinem Pfad, durch kalten Stein. Stinkender Odem verpestet
die Luft, nimmt mir den Atem. Ein fernes Heulen, es zeugt von den
Schergen des bösen.

Einst war das Land grün und frei, und voller Wunder. Der Himmel blau,
die Luft frisch und klar. Doch dann kam das dunkle, der verhasste
Herr der Finsternis.

Grüne Wälder brannte er nieder, alte Stämme vernichtete seine Armee.
Nun bin nur ich noch übrig, ein schwacher Mensch, gegen Monster aus
Stahl und schwarzer Magie. Wo einst das Dorf meiner Vorfahren stand,
steht nun ein finsterer Turm, aus toten Fenstern starren tote Diener
der Dunkelheit. Dies ist mein letzter Kampf, der letzte Kampf des
Lichtes. Immer lauter höre ich das heulen der Schergen, den donnernden
Flügelschlag ihrer finsteren Kreaturen.

In einer schmalen Gasse stellen sie mich, doch niemals kriegen sie
mich Lebend! Ich schieße, mein Pfeil trifft, und gleich mein Schwert!
Ich kämpfe, kämpfe den Kampf des letzten freien Menschen gegen die
Dunkelheit. Doch ich verliere, sie nehmen mein Schwert, halten mich
fest.

Ein kurzer Stich, ich fühle das Gift in meinen Adern, die Ärmel der
Zwangsjacke schließen sich, sie bringen mich in ihren leichenblassen
Wagen in die Anstalt, sehen nicht das der Wahnsinn bei ihnen liegt.


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